Anders als bei Edgar Allan Poe sind Orang-Utans scheu und friedlich – wer ihren Lebensraum schützt, verhindert Konflikte mit Menschen.
Foto: Ulil. Daten & Bilder: Forschungsteams der Universitas Nasional (UNAS), des Departements für Anthropologie der Universität Zürich (AIM) und der Forschungsgruppe Development and Evolution of Cognition am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie (DECRG)
In seiner berühmten Kurzgeschichte «Der Doppelmord in der Rue Morgue» beschrieb Edgar Allan Poe (Achtung, Spoiler), wie ein Orang-Utan zwei Frauen brutal ermordet. Mit der Wirklichkeit hat diese Darstellung jedoch nichts zu tun: Diese «sanften Riesen» sind in der Regel scheu und friedlich und meiden den Kontakt mit Menschen. Die seltenen Fälle von aggressivem Verhalten gegenüber Menschen entstehen meist, wenn Siedlungen in die Lebensräume der Orang-Utans vordringen, oder bei illegalen Jagd- und Fangversuchen. Den Lebensraum der Orang-Utans zu schützen, ist deshalb entscheidend, um Konflikte zu vermeiden und ein friedliches Zusammenleben mit dem Menschen zu sichern.
Unsere Station lebt von Spenden.
Damit wir unsere Arbeit in Suaq fortsetzen und die Zukunft der Suaq-Orang-Utans sichern können, brauchen wir deine Hilfe. Jeder Beitrag kommt unserer Station und dem Wald rundherum zugute.